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Die Geschichte Ruandas ist die Geschichte von zwei Ethnien, die seit Generationen verfeindet waren und deren Feindschaft immer wieder zu Massakern führte. 1994 geschah in diesem Land ein Völkermord, bei dem innerhalb von 100 Tagen 800 000 Menschen ums Leben kamen.
Zwischen 1996 und 2000 mordeten Soldaten der alten Regierung, die aus dem Kongo zurückkehrten, in der heutigen Provinz Nord zahlreiche Menschen. Von dieser Gegend aus wurden blutige Attacken geführt und hunderte von Zivilisten, Männer, Frauen und Kinder massakriert.
Generell herrscht ein Mangel an Ärzten und an Spitälern. Verschiedene Spitäler wurden geschlossen oder sind in sehr schlechtem Zustand, Nicht selten werden Spitalbetten abwechslungsweise von zwei Personen belegt. Die Ernährung der Patienten kann durch die Spitäler oft nicht gewährleistet werden und geht zu Lasten der Familienmitglieder der Patienten.
Zwischen 300'000 und 400'000 Personen leiden an AIDS (ca. 3.5 Prozent der Bevölkerung). Ungefähr 270'000 Kinder unter 15 Jahren verloren seit Ausbruch der AIDS-Epidemie einen oder beide Elternteile. |
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